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75-jähriges Firmenjubiläum

Die Firmengeschichte

Der Firmengründer, mein Großvater Wilhelm Schöll, Jahrgang 1913, machte seine Gesellenprüfung als Flaschner 1930 in Tübingen. Gelernt hatte er das Handwerk bei der Firma Nill in Tübingen. Im Jahre 1933 ließ er sich in die Handwerksrolle eintragen und arbeitete ab diesem Zeitpunkt zunächst nebenberuflich als Flaschner in Hagelloch. Als Soldat war er von 1939 – 1947 im Krieg und in der Gefangenschaft! 1956 gründete er seinen 1-Mann-Betrieb in Hagelloch und erledigte die verschiedensten Arbeiten zum Teil mit seiner Ehefrau als Handlangerin. Die Kundenbesuche und Materiallieferungen besorgte er anfangs mit seinem Motorrad und einem angebauten Anhänger. Sein Sohn Karl machte im Jahr 1963 die Meisterprüfung als Flaschner sowie als Gas- und Wasserinstallateur. Nachdem er zuvor schon nach Feierabend bei seinem Vater im Kleinbetrieb mitgeholfen hatte, trat er in diesem Jahr offiziell als Mitarbeiter in das Geschäft mit ein. In dieser Zeit wurde ein 3-Rad-Auto als Montagewagen benutzt. 1965 übernahm nun Karl Schöll den Betrieb und erweiterte die Tätigkeiten immer weiter auf den gesamten Landkreis Tübingen. Die zunehmende Bautätigkeiten sowie der aufkommende Anspruch der Bauherren, in jedem Haus ein Badezimmer zu fordern, machte eine Aufrüstung des Betriebes notwendig.

Es wurden Monteure eingestellt und parallel dazu immer wieder Lehrlinge ausgebildet. Ein sichtbarer Beweis von guter Firmentreue ist der heute noch nach 35 Berufsjahren tätige Obermonteur Herr Galijan, welcher bereits in den Siebzigern als Lehrling nach Hagelloch kam. Die Aufgabengebiete dehnten sich ständig aus. So wurden etliche Hagellocher Häuser mit Gasflaschen-Anlagen versorgt, um Kochen und Warmwasser herstellen zu können. Auch die Blechbearbeitung nahm durch die aufwendiger werdenden Bauweisen immer mehr an Bedeutung zu. Selbstverständlich war die ortsansässige Firma am Umbau der Hagellocher Kirche, dem Umbau der Turn- und Festhalle und dem Bau des Gemeindehauses beteiligt. Auf neues Terrain wagte man sich auch als Ende der Siebziger die ersten Solaranlagen zur Warmwasserzubereitung installiert wurden. Ebenso wurden zu dieser Zeit verstärkt Gas-Etagenheizungen im Tübinger Stadtgebiet eingebaut, welches das Aufgabengebiet auf dem Heizungsbau ausweitete. 1995 wurde nach seiner Meisterausbildung Sohn Rolf mit ins Boot geholt. Mit ihm wurde die GmbH gegründet und die Verantwortung geteilt. Seit dem Jahre 2000 führt der heutige Geschäftsführer den Betrieb. Seit langem hat sich das gute Image des Installateurberufs auf die Hagellocher Gesellschaft übertragen. Vom ehemals sprichwörtlichem „Gipserdorf“ Hagelloch ist mittlerweile fast in jeder Hagellocher Familie ein „Flaschner“ zu finden.
 
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